| Die Elbmetropole erkunden Ein Wochenende in Dresden Dresden war lange Zeit das Ziel meiner Träume. Als Kind bin ich bereits in diese wunderschöne Stadt gereist. Heute ist Dresden, Landeshauptstadt von Sachsen, mit der Frauenkirche und dem Blauen Wunder ein lohnendes Reiseziel. Am Karfreitag 2007 sind wir mit dem Auto nach Dresden gefahren, um die sächsische Metropole zu entdecken. Nach 5 Stunden Fahrt haben wir am frühen Vormittag im RAMADA Hotel in Dresdens Süden eingecheckt. Anschließend haben wir uns gleich in Richtung Altstadt aufgemacht, um Karten für „Heisse Ecke - Das St.-Pauli-Musical“ im Theater Wechselbad der Gefühle für den Abend zu bekommen. Ich hatte das Stück schon mal im Schmidts Tivoli in Hamburg gesehen und wollte unbedingt die Dresdner Version erleben. Mit Karten für die Abendvorstellung sind in die Innenstadt gefahren. Am Antonsplatz haben wir das Auto geparkt und sind gleich auf der Wilsdruffer Straße einem Werber der Dresdner Verkehrsbetriebe in die Arme gelaufen, der uns – zugegeben freiwillig – zu einer Stadtrundfahrt überredet hat. Mit einem Doppeldeckercabrio fuhren wir vom Stadtmuseum aus quer durch die Stadt und bestaunten die vielen Sehenswürdigkeiten. So konnten wir uns ganz bequem einen ersten Überblick über die Elbmetropole verschaffen. Am Großen Garten entlang und weiter durch von prachtvoller Jugendstilarchitektur geprägte Stadtteile bis hin zu den beeindruckenden Villengebieten des Dresdner Ostens. Hier kreuzten wir die Elbe über Dresdens bekannteste Brücke, das Blaue Wunder. In der Nähe befindet sich die Talstation der Schwebebahn, die nach Oberloschwitz führt. Seit über 100 Jahren prägen die Schwebebahn und die Standseilbahn das Landschaftsbild am malerischen Loschwitzer Elbhang. Wir fuhren natürlich auch mal mit der Schwebebahn bis zur Bergstation, der „Schönen Aussicht“. Von dort waren ganz Dresden und das Elbtal zu überblicken. Einfach wunderschön. Nach der Stadtrundfahrt wollten wir unbedingt die Frauenkirche anschauen. Bei meinem letzten Besuch in der Stadt sah ich noch den Trümmerberg im Herzen der Stadt, der als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung über vier Jahrzehnte an die Zerstörung Dresdens und die Schrecken des Krieges erinnerte. Und mit den Bildern von der Weihe der wieder aufgebauten Frauenkirche im Oktober 2005 im Kopf, stand ich nun vor einem der architektonisch reizvollsten Kirchengebäude Europas. Über 90 Meter hoch ragt sie als neues Dresdner Wahrzeichen in den blauen Himmel. Von der Frauenkirche liefen wir zum Elbufer, um im ehemaligen Brückenmeisterei-Haus, dem heutigen Radeberger Spezialausschank, leckeren sächsischen Sauerbraten zu genießen. Nach dem hervorragenden Essen sind wir an der Brühlschen Terrasse entlang spaziert und schauten uns in der Augustusstraße den Fürstenzug, ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges, der auf rund 25.000 Meißner Porzellanfliesen aufgetragen wurde und als das größte Porzellanbild der Welt gilt, an. Es stellt die tausendjährige Geschichte des Fürstenhauses Wettin dar. Vom Fürstenzug aus sind wir zur weltberühmten Semperoper gelaufen. Leider konnten wir diese von innen nicht besichtigen. So haben wir einen ausgedehnten Rundgang durch den nebenan liegenden Zwinger unternommen. Mit dem Kronentor, seinen Pavillons, dem Nymphenbad, den vielen Steinmetzarbeiten wie Putten, Bögen, Säulen, stellt er ohne Zweifel eines der beeindruckendsten Meisterwerke des europäischen Barock dar. Anschließend fuhren wir ins Hotel und bereiteten uns auf einen schönen Musicalabend vor. Unser Abendessen war nicht typisch sächsisch, sondern griechisch. Das Restaurant "Zorbas" hatten wir auf dem Weg in die Altstadt gesehen und uns spontan entschlossen, dort einzukehren. Das Abendprogramm hatten wir uns ja schon am Vormittag im Theater Wechselbad reserviert. Das Musical war wunderschön und ein Höhepunkt unseres Dresden-Besuchs. Am nächsten Morgen waren wir sehr früh wach und sind zum frühstücken in die Innenstadt gefahren. Im Parkhaus von Karstadt an der Prager Straße, der Dresdener Shoppingmeile, haben wir einen bequemen Parkplatz gefunden. In einem Café am Wiener Platz wurde gemütlich gefrühstückt. Und noch bevor die Hektik in der Einkaufsstraße begann, fuhren wir mit dem Auto über die Bautzener Straße der Elbe entlang in Richtung Pirna, dem „Tor zur Sächsischen Schweiz". Wir genossen die herrliche Landschaft des Elbtales und traten dann unsere Rückreise, mit einem kleinen Zwischenstopp in Thüringen, an. | Meine Reiseziele
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