| Der Sonntag am Meer Auf die Insel Borkum an einem Tag Schon um 5:30 Uhr geht es los: Es ist Sonntag, die Autobahn ist verlassen vom täglichen Stau. Rasch nähere ich mich der ersten Etappe meines heutigen Tagesausfluges zur Nordseeinsel Borkum - Osnabrück. Dort hole ich meine nette Reisebegleitung für diesen Tag ab. Wir fahren über die A1, A29 und A31 zu unserer Zwischenstation Nummer zwei: Emden Außenhafen. Schon schön, über so einsame Autobahnen zu fahren... Natürlich sind wir viel zu früh in Emden. Aber eine Tasse Kaffee versüßt uns die Wartezeit auf den Katamaran, mit dem wir nach Borkum übersetzen wollen. Pünktlich um 9:15 Uhr legt unsere Fähre ab. Wir sizen im Bauch des Katamarans und geniesen auch hier wieder die Ruhe. Denn außer uns sind nicht sehr viele Reisende an Bord. Nach ungefähr einer Stunde legen wir bereits in Borkum an. Vom Hafen kann man mit einem Zug der Borkumer Kleinbahn zum zentral gelegenen Bahnhof gelangen. Wir mieten uns zwei Fahräder im Bahnhof. Von dort radeln wir im gemütlichen Tempo in Richtung Upholmdünen zum Upholm-Hof, um dort Mittag zu essen. Aber vorher gibt es noch friesische Folklore der Gruppe "Triangel" mit ihren "Leeder vun güstern & mörgen" im Biergarten des Upholm-Hof. Aufgrund der üppigen Speisekarte ist das anschließende Essen ein Gaumenschmaus. Leckeren Fisch oder eine halbe Ente - für jeden gibt es etwas Leckeres - zu durchaus erschwinglichen Preisen. Mit dem Rad geht es dann - mit etwas Verzögerung wegen eines länger andauernden kräftigen Schauers - wieder zum Bahnhof. Dort geben wir die gemieteten Fahrräder wieder ab. Ein kleiner Spaziergang durch die engen Straßen Borkums trägt uns zum Tee-Stübchen, in dem es leckere Windbeutel und tolle Tee-Spezialitäten zu probieren gilt. Und schon müssen wir uns wieder in Richtung Hafen aufmachen, wo kurz vor 18:00 Uhr unser Katamaran nach Emden abfährt. Und nach einer Stunde hat uns das Festland wieder. Dort begrüßt uns Sonnenschein und blauer Himmel. Dies macht die Rückfahrt zum Vergnügen. Nach einer Fahrt - ohne Staus und über wenig befahrene Autobahnen - erreichen wir gegen 21:00 Uhr Osnabrück. Und schon eine Stunde später bin auch ich wieder zu Hause. Ein Tagestripp ganz nach meinem Geschmack... Kleiner Nachschlag: In den letzten Jahren war ich in jedem Jahr ein paar Tage auf Borkum, um mich zu erholen. Man kann auf der Insel sehr viel unternehmen. Ob Schwimmen im Gezeitenland, wenn das Meer mal nicht so schön warm ist, oder ein Stück Kuchen im Café Herta - auf der Insel findet jeder das Richtige. Die Verkehrsverbindung vom Ruhrgebiet ist mittlerweile problemlos - einfach die A31 nach Emden fahren (2½h) und mit dem Katamaran in 1h nach Borkum schippern oder noch günstiger die A31 am Dreieck Bunde in Richtung Eemshaven (NL) verlassen und mit der Fähre auch in 1h übersetzen. | Meine Reiseziele
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